Pressestimmen

Stand: 15.04.17

Bayerische Staatszeitung 6.2.17

Intensiver Klang

von Uwe Mitsching

Das Nürnberger Publikum nahm diese Wiederbegegnung amüsiert, bewegt, begeistert auf und feierte die Symphoniker und den versiert agierenden Athener Gast für diese präzise, klangintensive und absolut professionelle Wiedergabe.

Dolomiten 24.11.16

von Feruccio delle Cave

Das Haydn Orchester hatte zu Beginn unter der Leitung des hervorragenden griechischen Dirigenten Stefanos Tsialis Gelegenheit, sich als gut eingestimmtes Ensemble zu zeigen..

L'ape musicale

Von Federica Fanizza

Die einfachen und akkuraten Gesten des Dirigenten und die präzise Antwort des Orchesters entwirrten ganz klar den Verlauf des Konzerts. Es war eine Lektion in Musik des griechischen Dirigenten, klar und präzise, in vollem Einklang mit dem bulgarischen Pianisten und dem Trompeter Stecher, dessen Geist das zarte Spiel des Konzerts von Schostakowitsch gut herausgearbeitet hat. Das ergriffene Publikum wurde durch eine Wiederholung als Zugabe des 4. Satzes, Allegro con brio, belohnt. Der Pianist, der Dirigent und der Trompeter, ein Solist des Haydn-Orchesters, haben sich den verdienten Erfolg geteilt.

II Corriere dello Adige 24.11.16

von Giancarlo Riccio

Und ebenso überzeugend war am Dirigentenpult der Grieche Stefano Tsialis.... Die Darbietung der Stücke von Theodorakis war sehr überzeugend, so wie auch im zweiten Teil der Abende in Bozen und Trient die Stücke von Beethoven, vor allem die achte Symphonie........Dafür gab es intensiven und freudigen Beifall von allen.

Operattika.gr 5.10.14

von Alexis Spaniatis

Griechische Seele

....Der stürmische Beginn des Werkes (Karneval-Ouvertüre) hat keinen Raum für Zweifel gelassen. Es wurde sofort klar, dass wir vor uns einen bedeutenden Dirigenten haben, mit klarem Konzept, absoluter Kontrolle des Orchesters, rhythmischem Gefühl, und, was bedeutende Musiker kennzeichnet, die Fähigkeit zur Kommunikation. Das Orchester hat ihm in seinem frenetischen Puls mit einem Gefühl der Euphorie gefolgt, das sich auch auf das Publikum übertrug. Auf einmal hat diese Musik vor uns frisch, unmittelbar und sinnlich gestrahlt.

....Das Konzert wurde festlich abgeschlossen mit einer der schönsten Ausführungen der achten Symphonie Dvoraks, die ich je gehört habe. Das Orchester hat sich angehört, wie ich es nie zuvor gehört habe. Exzellente Bläser, weiche Streicher, brillantes Schlagzeug. Tsialis fühlte sich in seinem Element in jeder Note der Musik und das hat er nicht nur auf das Orchester, sondern auch auf das Publikum übertragen...

 

Athinorama 15.10.14

von Eftychios Choriatakis

Optimistischer Beginn mit Tsialis: über die beiden ersten, gelungenen, Konzerte

... am Anfang wurde eine wunderbare Ausführung der "Karneval-Ouvertüre" von Dvorak gegeben, in der die schnellen Tempi die Transparenz des Orchesterklanges nie trübten. Das unglaublich durchsichtige Spiel der Streicher, die Schönheit des Spiels der Holzbläser, die Stabilität der Blechbläser haben den festlichen, dionysischen Charakter des Werkes zur Geltung gebracht.

... Die Interpretation der achten Symphonie Dvoraks beeindruckte gleichermaßen mit ihrer Kraft, ihrem ungestümen Geist und ihrem Lächeln, und unterstrich so den Titel des Konzertes "Lebensfreude".... Tsialis zeigte tiefes Verständnis für die eindeutig romantische Tonsprache Dvoraks, wie auch die elegante, sehnsuchtsvolle Ausführung eines slawischen Tanzes als Zugabe zeigte.

...In dem Maße, dass die Stücke, die ausgewählt wurden, die volle Entfaltung der orchestralen Kräfte und häufige solistische Darbietungen forderten, bestätigte das Konzert die exzellente Form des Orchesters und die gute Chemie zwischen der Musiker und ihrem neuen Chefdirigenten. (Filmmusikkonzert 12.10.14). Der im Bereich der Filmmusik sehr erfahrene Dirigent sicherte ausdrucksstarke Phrasierung und ein immerwährendes Gefühl der Spannung..... Außerdem, bestätigte (dieses Konzert) den Eindruck vieler Zuschauer, dass das unbestreitbare kommunikative Charisma Tsialis´ - auch in der Rolle als Moderator- sich als eines der Geheimwaffen des Orchesters zeigen kann. Seine Fähigkeiten als Dirigent und die Qualität des Staatsorchesters müssen glücklicherweise als gegeben gelten...

 

I Kathimerini 12.10.14

von Nikos Dontas

Exzellenter Beginn für Tsialis

Optimismus herrschte am 3.10.14 im "Christos Lambrakis"-Saal (des Athener Megaron) beim Konzert zur Saisoneröffnung des Athener Staatsorchesters. Sein kommunikativer neuer Chefdirigent, Stefanos Tsialis, der zwei Werke von Dvorak auswählte, hat seine Amtszeit positiv begonnen.

... Tsialis schien sowohl Garant für die Disziplin des Orchesters zu sein, als auch die Freundlichkeit zu besitzen, um das Lächeln zu vermitteln, das diese Musik ausstrahlt.

 

I Efimerida ton Syntakton 5.10.14

von Jannis Svolos

Tsialis hat überzeugt

...Schlussendlich haben all diejenigen, die am 3.10.14 den Weg zum Konzertsaal gefunden hatten, ein außerordentlich gelungenes Konzert genossen, das dem gefährlich vielversprechenden Titel "Lebensfreude" vollkommen gerecht wurde.

... Der Abend begann mit einer brillanten, lauten und extravertierten Interpretation der Karneval-Ouvertüre von Dvorak. Schwungvoll, unmittelbar, spannungsreich, offensiv schnell und mit ziemlich guter - wenn auch etwas allgemein gehaltener - Organisation des symphonischen Klanges, die Lesart von Tsialis fungierte wie ein dringend notwendiger, heller Ausbruch der Freude. Zum exzellenten Gesamteindruck trugen auch die solistischen Leistungen der Orchestermitglieder entscheidend bei.

... wir haben eine Ausführung der achten Symphonie von Antonin Dvorak genossen, die von dionysischer Euphorie geprägt war und die von Anfang bis zum Ende mit ungestümer Leidenschaft, Kraft und extravertierter Grundhaltung gespielt wurde.

 

Express 24.3.2014

von Yorgos Leotsakos

...Unser damaliger Eindruck (Konzert im Februar 2011) wurde von Tsialis wieder bestätigt, der sein Format erneut zeigte...

Die wunderbare Interpretation Tsialis´ (Strauss´ Zarathustra) begann mit einer passend distanzierten und schlichten Annäherung an das Sonnenaufgangsthema.... Tsialis näherte sich Strauss und Nietsche mit einer durchweg fließenden, fast unerbittlichen, Klarheit, die die geistige Tiefe einer, auch für Strauss, einmalige Polyphonie hervorhob.

Nordkurier 24.2.14

Vielleicht war das der Grund (Science Fiction Filmmusik) für den großen Besucherandrang und eine Neubrandenburger Philharmonie, die sich mit Inbrunst und spieltechnischer Kompetenz in die Ohren und Herzen eines begeisterten Publikums musizierte.

Der von Stefanos Tsialis souverän geleitete und moderierte Abend war schon ein „who is who“ hörenswerter, weil einfallsreicher Filmmusik.

“Das Orchester” März 2013

von Jan Kreyßig

Der gelungene Grieg mag ein Zeugnis der guten Arbeit des scheidenden Dirigenten Stefanos Tsialis gewesen sein. Beim 5. Anrechtskonzert der Thüringen Philharmonie Gotha lag die Leitung zwar in den erfahrenen Händen der Gastdirigentin.... , doch bei den Sinfonischen Tänzen op. 64 des norwegischen Nationalkomponisten waren der verdichtete, homogene Orchesterklang und die kulminierenden Spannungsbögen klar auf die Aufbauarbeit der vergangenen drei Jahre zurückzuführen. Im Kulturhaus von Gotha zeigte das 51 Planstellen starke Orchester - verstärkt um rund zehn Aushilfen -, welche Leidenschaft, Präzision und eine sich durch alle Stimmgruppen ziehende Qualität auch in kleineren Musikstädten erreichbar sind.

Thüringische Landeszeitung 30.12.12

von Hans-Jürgen Thiers

..nachdem er am Freitag mit der Aufführung der Sinfonie Nr.9 d-Moll von Ludwig van Beethoven im Kulturhaus noch einmal ein Ergebnis seiner zielstrebigen und profunden künstlerischen Orchesterarbeit ausgebreitet hatte. Er verabschiedete sich von einem Klangkörper, der nunmehr in spieltechnischer, klanglicher und musikalischer Geschlossenheit an früher einmal als selbstverständlich anerkannte Normen anschließt, der Musik in ihrer extremen Ausdruckskraft zu leben weiß und der offenbar mit den Problemen der ständig zu kleinen Streicherbesetzung umzugehen gelernt hat. ..Die unbändige Kraft des Titanen Beethoven wollte Tsialis zum Erlebnis werden lassen, zielgerichtet den Weg aus dem Dunkel zum Licht gehen, wie er als Konzept dieser letzten Sinfonie des Meisters zur Legende geworden ist. Eine unaufgeregt-aufregende Aufführung war zu erleben, die ihre beinahe magische Ausstrahlung dem sicheren Fundament verdankte, auf das Tsialis sie gestellt hatte und auf das er sich nun in überzeugender Weise berufen konnte.

Thüringische Landeszeitung 01.09.12

von Julia Stadter

mit einem fulminanten französischen Abend eröffnete die Thüringen Philharmonie Gotha die neue Saison. In Werken von Berlioz, Saint Saens und Franck, machten Klangkörper und Dirigent bei diesem Auftakt noch einmal deutlich, welch musikalische Reife sie in den letzten Jahren erarbeitet haben... Zum grandiosen Höhepunkt des Konzertabends aber wurde ein Gipfelwerk französischer Sinfonik: César Francks Sinfonie d-moll, die Stefanos Tsialis und die Thüringen Philharmonie Gotha mit kraftvoller Klanglichkeit, mächtigen Ausdruckswillen und großartigem Spannungsaufbau gaben... Fesselnd und imposant bis zum letzten Ton.

I Kathimerini (Athen) 19.8.12

von Nikos Dontas

Tsialis, der seit 2009 Chefdirigent der Thüringen Philharmonie ist, hatte insgesamt zügige Tempi gawählt, ohne dabei eine gehetzte Wirkung zu erzeugen... Im Gegenteil, trotz er rtelativen Geschwindigkeit, fanden diejenige dynamischen Abstufungen ihren Ausdruck, die der Musik erlauben einen kraftvollen Puls zu vermitteln, ohne dass sie flach und monoton erklingt. Bezaubernd war der zweite Satz, in dem Tsialis die Lautstärke so niedrig hielt, dass man glaubte das Englisch-Horn Solo schwebt. (Sinfonie aus der Neuen Welt, Athens Festival)

Thüringische Landeszeitung 14.01.12

von Julia Stadter

"Tsialis und sein Orchester gemeinsam in Hochform"
Stefanos Tsialis und die Thüringen Philharmonie Gotha spielten beim 5. Anrechtskonzert als ginge um Leben und Tod - eine musikalische Glanzleistung...
In Dvoráks neunter Sinfonie zeigten sich die Früchte der zweieinhalbjährigen Zusammenarbeit mit dem Klangkörper: die Einsätze mit großer Präzision, die nuancenreichen Orchesterfarben in perfekter Balance, die Tempogestaltung facettenreich... Auf kleinen Raum wechselten belebte Leichtigkeit und orchestrale Tiefe, gleichsam Phasen der Be- und Entschleunigung.Ein wundervoller Klangzauber gelang im friedlichen Largo..

Gothaer Tagespost 14.01.12

von Horst Gröner

"Beifallsstürme für Tsialis und Thüringen Philharmonie mit Dvoráks Neunter"
Minutenlanger stürmischer Applaus in der ausverkauften Stadthalle, von Bravorufen und heftigem Trampeln begleitet, stand am Ende der Aufführung von Antonín Dvoráks Sinfonie Nr. 9 e-moll "Aus der neuen Welt". Diese Ausnahme-Sinfonie wurde von der Thüringen Philharmonie Gotha unter der Leitung ihres Chefdirigenten Stefanos Tsialis einzigartig intensiv und packend dargeboten... Tsialis feuerte seine Musiker zu äußerster Intensität an und führte sie zu dem grandiosen Schluß, der in den Jubelsturm der begeisterten Zuhörer überging.

Gothaer Allgemeine 14.01.12

von Dieter Albrecht

"Stürmischer Applaus"
...Tsialis und seine Musiker agierten wie aus einem Guss und demonstrieren höchstes musikalisches Einverständnis, indem sie sowohl charakteristisch auszuformende Details als auch die große Linie keine Sekunde aus dem Blick verloren. so war garantiert, dass der musikalische Funke gleich zu Beginn aufs Publikum übersprang und das Werk bis zum letzten Akkord die Zuhörer in seinem Bann schlug. Grandios!

Thüringische Landeszeitung 05.01.12

von Wolfgang Hirsch

...in dieser Situation hat Tsialis sich als pragmatischer Fährmann erwiesen, er hat den Klangkörper mit penibler Arbeit geformt und die Musiker mit seinem Elan angesteckt. Dieser Einsatz verdient hohen Respekt.

Thüringische Landeszeitung 02.09.11

von Wolfgang Hirsch

Die Thüringen Philharmonie Gotha hat sich unter dem Chefdirigenten Stefanos Tsialis zu einem vorzüglichen Klangkörper entwickelt und trug 2010 durch ihr Einspielergebnis 25 Prozent des Etats  selbst. Diese Leistungen suchen ihresgleichen.

Thüringische Landeszeitung 28.05.11

von Hans-Jürgen Thiers

In längerer Zeit scheint es dem Dirigenten durch anhaltende und konsequente Arbeit gelungen zu sein, die Musiker aus verkrusteter Routine herauszureißen, Sie erneut zu musikalischer Beteiligung, zu hellhörig differenziertem und deshalb interessiertem Spiel zu motivieren - Hut ab

Aachener Zeitung 12.05.11

Die oft zu hörende "Schottische"erklang allerdings selten in einer so vollendeten Weise wie in der Erkalenzer Stadthalle. Dies ist sicher auch ein Verdienst des Dirigenten Stefanos Tsialis, der sein sei Orchester nicht nur immer in der Hand hatte, sondern der es auch über die Dauer des ganzen Konzertes zu immer neuen Höchstleistungen anspornte.

Thüringische Landeszeitung 16.04.11

von Julia Stadter

In Bruckners vierten Symphonie, der "Romantischen", brilierte Tsialis durch nuancenreiche Gestaltung und klangmächtige Kontraste... Im Finale baute Tsialis famose musikalische Gebärden auf, die sich an gezielten Kulminationspunkten entluden. Klare Einschnitte vor dem Aufbau einer neuen Steigerungswelle prägten sein spannungsvolles Dirigierkonzept.

Thüringische Landeszeitung 22.01.11

von Hans-Jürgen Thiers

Stefanos Tsialis, seit gut einem Jahr Chefdirigent, entpuppt sich als Glücksfall für das Orchester. Tsialis ist nun offenbar Garant für solide, zielgerichtete künstlerische Arbeit, die sich mit vielen Details – Bläserstimmung und Zusammenklang, rhythmische Klarheit und lebensvolle Dynamik – bereits positiv zu erkennen gibt.

"Das Orchester", September 2010

von Jan Kreyßig

Ein knappes Wort könnte als Zusammenfassung schon genügen: wunderbar. Was der 2009 verpflichtete Chefdirigent Stefanos Tsialis aus dem Klangkörper herausholte, wie er mir minimierter, absolut präziser und nie auftrumpfender Gestik einen unwiderstehlicher Puls in die Musik brachte, verdient größte Anerkennung.

Nürnberger Zeitung 16.5.09

von Anja Barckhausen

Dazu das agile, Durchsichtigkeit fordernde Dirigat von Stefanos Tsialis und der vollmundige Orchesterkland der Meininger Hofkapelle. Keine Vibrato-Kleister in den Streichern-dafür viel Raum für die entfaltung der Holzbläser.

USA Fanfare Magazine - September/October 2008

von Colin Clarke

…This is very lovely disc, well recorded, and deserving of much acclaim. (CD mit Werken von Dinos Konstantinidis, Nürnberger Symphoniker)

Kärtner Kleine Zeitung 20.03.08

von Oskar Tonkli

Stefanos Tsialis, erster Kapellmeister des Hauses, versteht sein Handwerk nicht nur bei Carl Maria von Weber. Ein Gesamtkunstwerk, gewoben aus leuchtenden instrumentalen Farben und eindringlich gestalteten sängerischen Leistungen ist bei  „Elektra“ vor allem seinem hochmusikalischen Dirigat zu danken. Richard Strauss, abgehoben von künstlerischem Mittelmass, angeheizt zu expressiver, Note für Note fesselnder Ausdrucksdichte.

Opernnetz März 2008

Die Meininger Hofkapelle geht unter dem umsichtig leitenden Stefanos Tsialis hochmotiviert ans Werk(Elektra). Da schwelgen die Streicher in emotional bezwingenden Tutti, da betonen Bläser und Schlagzeug die dramatischen Passagen mit höchster Intensität, da stimmen extreme Dynamik und abrupte Tempowechsel, da wechseln orgiastischer Gesamtklang und eindeutig-pointierte Instrumentengruppen – Transparenz und Balance mit der Bühne bestimmen das musikalische Feuerwerk.

Freies Wort/Meininger Tageblatt 02.04.07

von Wolfram Klante

Stefanos Tsialis am Pult führte die Meininger Hofkapelle souverän durch die dramatischen, pathetischen und zarten Passagen, wobei er darauf achtete, dass auch die stärksten Orchesterausbrüche die Gesangsstimmen nicht verdeckten.(La Bohème)

Fuldaer Zeitung 03.04.07

von Christoph A. Brandner

Dem akustischen Zauber bestimmen die dynamisch-filigran aufspielende Meininger Hofkapelle, der temperamentvolle - umsichtige Stefanos Tsialis und die hochkarätige Besetzung der Hauptrollen. (La Bohème)

Dresdner Neueste Nachrichten 27.03.06

von Joachim Lange

Ein aufregendes, unabgegolten „skandalöses“ Stück ist „Salome“ noch immer... wegen des Sogs der schwül dekadenten, auf die falsche Fährte der emotionalen Mobilmachung lockenden, furchtbar schönen Klangbögen. Stefanos Tsialis kostet sie mit dem Meininger Orchester sowohl in der Feinzeichnung als auch in der Emphase weidlich aus.

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Heilbronner Stimme 18.11.05

von Monika Köhler

...Die subtile Musiksprache Janaceks (Jenufa) wurde vom Orchester des Meininger Theaters unter Stefanos Tsialis gefühlvoll interpretiert.

Freies Wort 04.02.06

von Stefan Reisner

Stefanos Tsialis übermittelte das mal Geheimnisvolle, mal Dramatische, mal Lyrische, mal Tänzerische der Komposition (Der Feuervogel) gut den Musikern und gestaltete mit Ihnen diese anspruchsvolle und abwechslungsreiche Musik.

Magdeburger Volksstimme 02.04.05

von Liane Bornholdt

...die griechischen Tänze von Nikos Skalkottas, mit denen Stefanos Tsialis fünf ganz verschiedene Temperamente musikalisch darstellte, mal wild und ausgelassen, mal fröhlich-leichtsinnig, mal elegant - schreitend und elegisch wiegend bis zum wirbelnd - temperamentvollen Abschluss.

Magdeburger Volksstimme 13.10.03

von Renate Bojanowski

...Im Finale spielte das Orchester (Mitteldeutsche Kammerphilharmonie) mit jugendlicher Frische und widerspiegelte das übersprudelnde Temperament des Dirigenten, der damit die triumphierende Heiterkeit unterstrich. Endloser Beifall provozierte eine Zugabe...

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Kölner Stadtanzeiger 07.10.03

von Robert Nemecek

Nach der Pause erklang dann die Fünfte von Schubert. Hier lief das Orchester nun zur Hochform auf, musizierte im schnellen Kopfsatz mit hinreißendem Elan, bewies im Andante con moto melodischen Feinschliff und fand im wirbelnden finale auch zu einer heiteren Leichtigkeit. Tosender Beifall von einem vollauf begeisterten Publikum, das Dirigent und Orchester erst nach zwei Zugaben gehen ließ.

Hamburger Morgenpost 20.09.03

von Sören Ingwersen

... Der Dirigent hat es hier doppelt schwer, muss er doch zugleich Filmbild und Musiker im Auge behalten. Kein Problem für Tsialis, der die Schläge einer Turmglocke oder die Trompetenfanfaren am kaiserlichen Hof so exakt eindirigierte, dass man die “Stummheit“ des Films fast vergaß. .... Die Hamburger Symphoniker (hatten sich) nicht (übernommen). Das bezeugte der frenetische Applaus der Zahlreichen Musikfest-Besucher an diesem Abend.

Braunschweiger Zeitung 28.05.03

von Harald Likus

...Erfrischend hatte das Orchester (Mitteldeutsche Kammerphilharmonie) unter seinem vitalem Leiter das Publikum zu Beginn mit Carl Friedrich Abels kurzer Sinfonie, op. 10, Nr.4, bekannt gemacht.

Danas-Belgrad 05.05.03

...Vor dem doppelt konzertierendem Viktor Tretjakow, nahm der junge Maestro Tsialis selbstbewusst das Orchester in Fahrt, was man in dessen Klang auch deutlich vernehmen konnte...

Südwestpresse 21.10.02

von Ulrich Dalm

Denn das Fünfte (Konzert) unter der Leitung von Stefanos Tsialis war sowohl von der Qualität des Gebotenen her als auch in Hinblick auf die musikalisch-musikantische Präsenz außergewöhnlich. Will sagen: So gut habe ich das Orchester nie gehört!

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Berliner Zeitung 26.02.02

von Peter Uehling

...und hier erfreuen die Berliner Symphoniker unter der Leitung von Stefanos Tsialis mit einer außerordentlich liebevollen Interpretation: Ungemein geschmeidig, farblich wundervoll balanciert und mit sicherem Gespür für die mal stimmungshaften, mal exotischen Reize von Griegs Partitur...

Bayerische Rundschau 01.05.02

...Unter der eleganten Stabführung von Stefanos Tsialis spielten sich die Musikerinnen und Musiker rasch in die Herzen der Zuhörer....... Stimmungsvoll präsentierten die Hofer (Symphoniker)dann die als Konzertabschluss geplante "Frühlingssymphonie" (1.Symphonie B-Dur, op.38)von Robert Alexander Schumann. Stefanos Tsialis führte sein Ensemble noch einmal zu Höchstleistungen, vom zarten Piano bis hin zum brausenden Forte-Klang.... Stürmischer Beifall zeigte den Akteuren, dass ihr Spiel großen Gefallen bei den Konzertbesuchern gefunden hatte. Ein Konzert, das sicherlich ein "Summa cum Laude" verdient hätte, darf keinesfalls ohne Zugaben enden und mit ihrem Beifall forderten die Zuhörer diese auch lautstark heraus....

Braunschweiger Zeitung 26.06.01

von E.W.

...Die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie bot hier eine vollendete Interpretation (Schuberts 5. Sinfonie). Stefanos Tsialis verstand es ausgezeichnet, mit Frische und Tonschönheit zu musizieren. In ungekünstelten, klaren Gesten signalisierte er den Musikern seine musikalische Vorstellung von der Musik Franz Schuberts.

Braunschweiger Zeitung 16.06.01

von Petra Sandhagen

... Das Orchester wählte eine muntere und erfrischend leichtlebige Interpretation (Schuberts 5. Sinfonie). Dirigent Tsialis arbeitete die lyrischen Motive, die reichen Variationen und die Feinheiten sorgsam heraus, so dass ein schwungvoller Programmschluss entstand. Viel Beifall.

Ouest - France 27.11.00

C´ orchestre, d´une trentaine des musiciens chevronnés, était placé sous la baguette alerte de Stefanos Tsialis, le chef émérite qui a transfiguré cette formation creée en 1948, car il a su l´ouvrir vers l´exterieur et lui insuffler sa force et son enthousiasme. Il y a une complicité, voire une communion quasi permanente entre lui et ses musiciens.

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Mitteldeutsche Zeitung Halle 26. 01. 98

von Frank Melchior

Den zweiten Teil des Programms bildete Antonín Dvoráks sinfonisches Vermächtnis, seine „Neunte“ in e-moll „Aus der neuen Welt“. Der auswendig dirigierende Stefanos Tsialis motivierte das Orchester mit leidenschaftlichem, oft ausladendem Gestus, den er stets aus der Partitur bezog, nicht aber für die Galerie erfand. Das Orchester folgte ihm auch in Momenten ungewohnter Metrik willig und steigerte sich zu einer wirklich beeindruckenden Gesamtleistung.

AZ München 09.05.95

von Dieter Stoll

... Stefanos Tsialis bringt die große Besetzung sicher über die Reihe (Medea, Theodorakis)

Neue Ruhrer Zeitung Essen 13.05.95

von Pedro Oviera

...Und Stefanos Tsialis dirigierte mit viel Gespür für die idiomatische Tonsprache dieser sehr griechischen Angelegenheit. (Medea von Theodorakis)

The Mercury Durban 02.10.00

von Barbara Trofimczyk

Schuberts 5th Symphony was given a sparkling interpretation that reflected both its Mozartean influence and the wonderful lyricism so typical of Schubert ´s music….The distinctive feature of this fine chamber orchestra is its sincerety of interpretation, faithful to the score, but with a musical spontaneity that adds a lovely freshness to its performance.

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